Brasserie Des Sauges: Algenbier, Solarstrom Und Der Grüne Craft-Bier-Rausch 2026

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**brasserie des sauges** erobert 2026 mit einer bahnbrechenden Innovation die Schweizer Bierszene: das erste klimapositive Algenbier, gebraut ausschliesslich mit erneuerbarer Energie und lokalen Rohstoffen. Die kleine Brauerei aus dem waadtländischen Dorf Sauges setzt damit neue Massstäbe für Nachhaltigkeit und Geschmack.

Seit ihrer Gründung vor über einem Jahrzehnt hat sich **brasserie des sauges** stetig vom Geheimtipp zur Kultmarke entwickelt. Nun, im Jahr 2026, läutet sie mit dem «Lacustris»-Algenbier und einem radikal grünen Produktionskonzept eine neue Ära ein.

Die Algenrevolution: Vom Genfersee ins Glas

Es klingt wie Science-Fiction, aber es ist echt: Die Brauer von Sauges ernten Spirulina-Algen aus dem Genfersee, verarbeiten sie zu einem feinen Pulver und geben es dem Sud bei. Das Ergebnis? Ein türkis schimmerndes Bier mit leicht salziger, mineralischer Note und dem vollen Umami-Kick. «Wir wollten ein Bier, das den See schmeckt, ohne ihn zu belasten», sagt Braumeisterin Céline Rochat. Die Algen binden während ihres Wachstums CO₂ und verwandeln das Gebräu in ein klimapositives Produkt – pro Flasche wird mehr Treibhausgas gebunden, als bei der gesamten Produktion entsteht.

Solarstrom und Schweizer Holz: Die Brauerei wird zum Kraftwerk

Die Brauanlage läuft seit Januar 2026 komplett autark. Auf dem Dach der ehemaligen Scheune, in der die Sudkessel stehen, glänzen 320 Quadratmeter Photovoltaik-Module, die auch die Kühlung, das Mahlen und die Abfüllung versorgen. Selbst die Treber, die beim Maischen anfallen, werden nicht verschwendet – sie trocknen in einem mit Holz aus dem Jura befeuerten Ofen und werden zu Tierfutter für umliegende Biohöfe. «Ein Kreislauf, der uns unabhängig macht», erklärt Rochat, während sie auf zwei nagelneue Holzfässer zeigt: «Das Eichenholz stammt aus dem Kanton Waadt, die Reifung gibt dem Bier eine ganz eigene Tiefe.»

Der Sprung in die Grossstadt: Der erste Sauges-Taproom in Zürich

Es war nur eine Frage der Zeit. Am 25. April 2026 öffnet am Zürcher Helvetiaplatz der erste urbane Ausschank der **brasserie des sauges** – ein schlichter, heller Raum mit 40 Sitzplätzen, einer langen Bar aus recyceltem Aluminium und elf Zapfhähnen. Neben dem Algenbier gibt es den Klassiker «La Combette», ein hopfiges Pale Ale, das mit Walliser Aprikosen veredelte «Abricotage» und ein saisonales Sauerbier, das in Amphoren aus Lausanner Ton gärt. Für Zürich, wo die Mikrobrauerei-Dichte bereits hoch ist, ist das ein Statement: Sauges will nicht nur auf dem Land verwurzelt bleiben, sondern auch die urbane Genuss-Avantgarde erobern.

Vom Feld ins Glas: Die Partnerschaft mit der Schweizer Permakultur-Initiative

Was auf den ersten Blick wie ein Marketinggag wirkt, ist tatsächlich ein tiefgreifender Wandel in der Rohstoffbeschaffung. Seit 2023 arbeitet die Brauerei mit der Genossenschaft «Terroir Vivant» zusammen, die alte Getreidesorten wie Emmer und Einkorn in permakulturellen Mischkulturen im Emmental und im Bündnerland anbaut. Die Ernte 2025 war so üppig, dass 2026 erstmals die gesamte Produktion auf diesen Schweizer Urgetreide-Malzen basiert. Die Brauer sprechen von «nussigeren, reicheren Aromen», die Gastronomen von «einem absoluten Alleinstellungsmerkmal». Auch der Hopfen stammt zu 80 Prozent von Kleinbauern aus dem Seeland und dem Thurgau – kurze Wege, persönliche Absprachen, keine Börsenpreise.

Gold für die Kleinen: Brauerei des Jahres 2026 bei den World Beer Awards

Die internationale Bierwelt hat es bereits bemerkt. Bei den World Beer Awards 2026 in London räumte die **brasserie des sauges** gleich dreifach ab: Gold für das Algenbier in der Kategorie «Specialty Beer», Gold für das Pale Ale und der prestigeträchtige Titel «Brauerei des Jahres – Schweiz». Die Jury lobte die «konsequente Verbindung von regionaler Identität, ökomischer Vernunft und geschmacklicher Innovation». Ein Ritterschlag, der die kleine Brauerei in eine neue Liga katapultiert. Bestellungen aus Singapur, New York und Kopenhagen trudeln seither ein, die Produktion wurde um 40 Prozent hochgefahren, ohne dass das Team gewachsen ist – Automatisierung und eine neue, kompakte Abfülllinie machen’s möglich.

Wo die Reise hingeht: Sauges 2027 und das Bier-Ökosystem der Zukunft

Die Pläne für die nahe Zukunft sind ambitioniert, aber nie grössenwahnsinnig. Ein zweiter Taproom in Lausanne ist für Herbst 2027 angedacht, dazu ein eigener Hopfengarten auf 1,5 Hektar im Kanton Jura. Die Brauerei will ausserdem eine offene Plattform für andere Mikrobrauer schaffen: eine «Craft-Allianz», die Wissen, Geräte und Rohstoffe teilt, um die Schweizer Bierkultur gemeinsam nach vorn zu bringen. «Wir sind nicht hier, um das grösste Bierimperium aufzubauen, sondern das klügste», sagt Rochat. Und wer das Lacustris im Zürcher Taproom probiert, während die Abendsonne auf den Helvetiaplatz fällt, weiss: Das ist kein leeres Versprechen. Es ist ein Schluck Zukunft.

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