Skandal-Alarm 2026: «celeb Gate Cc» Löst Neue Welle Von Promi-Datenlecks Aus – Schweizer Stars Betroffen
celeb gate cc ist zurück – und diesmal trifft es die Schweiz mit voller Wucht. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion tauchten am frühen Dienstagmorgen tausende private Fotos, Chatverläufe und sogar Finanzdaten dutzender Prominenter auf dem berüchtigten Portal auf. Die Betreiber, die sich hinter verschlüsselten Servern im Darknet verstecken, prahlen mit einem «Fund aus der Cloud» – und die Liste der Opfer liest sich wie das Who’s who der Schweizer Unterhaltungsszene.
Die Methode ist perfide. Ein scheinbar harmloser Phishing-Link, getarnt als Einladung zum Zurich Film Festival 2026, hat die iPhones unzähliger Stars geknackt. So gelangten die Angreifer an die iCloud-Backups – und von dort direkt zu celeb gate cc, wo die Daten nun öffentlich feilgeboten werden. «Das ist kein simpler Hack, das ist digitale Kriegsführung gegen die Privatsphäre», sagt ein Cyberexperte der ETH Zürich, der anonym bleiben will.
Die Rückkehr eines alten Albtraums
Was nach einem Déjà-vu des berüchtigten «Celebgate»-Leaks von 2014 klingt, ist in Wahrheit eine neue Dimension der Entblössung. Damals waren es vor allem Hollywood-Grössen, deren Nacktbilder im Netz landeten. Heute, 2026, hat die Plattform celeb gate cc das Geschäftsmodell professionalisiert: Die Daten werden nicht einfach gestreut, sondern in mehreren Stufen verkauft. Erst gibt es kostenlose Teaser, dann folgen Paywalls für intime Videos, und für Kryptowährung lassen sich ganze «Datenpakete» erwerben. Die Schweizer Behörden stehen vor einem Rätsel, weil die Serverstruktur in Jurisdiktionen liegt, die kaum kooperieren.
Wie die Hacker die Schweizer Prominenz ins Visier nahmen
Betroffen sind nicht nur Musiker und Schauspieler, sondern auch Influencer, Sportler und sogar ein amtierender Bundesrat – sein privates E-Mail-Postfach soll kompromittiert worden sein. Die Hacker setzten auf eine ausgeklügelte Social-Engineering-Kampagne. Gefälschte SMS mit vermeintlichen Sicherheitswarnungen der Swisscom oder der PostFinance brachten die Opfer dazu, auf Links zu klicken. Ein Klick, und die Zwei-Faktor-Authentifizierung war ausgehebelt. «Die Leute sind zu sorglos», ärgert sich ein IT-Forensiker. «Und celeb gate cc weiss das ganz genau.»
Ein Blick hinter die Kulissen von «celeb gate cc»
Die Seite selbst ist ein technisches Meisterwerk der Illegalität. Sie existiert als Tor-Onion-Service und wechselt wöchentlich ihre Adresse, um Abschaltversuchen zu entgehen. Ein Whistleblower, der sich «Noah» nennt, hat dem Tages-Anzeiger Einblick gewährt: Die Plattform funktioniert wie ein soziales Netzwerk für gestohlene Daten. Nutzer können «Sammlungen» bewerten, kommentieren und sogar Wunschlisten anlegen. Eine eigene Rubrik heisst «Swiss Leaks 2026» – offenbar Nationalstolz der falschen Art. Wer die Betreiber sind, bleibt unklar. Gerüchte deuten auf eine Gruppe ehemaliger Softwareentwickler aus Osteuropa, die mit einem Schweizer Mittelsmann zusammenarbeiten.
Rechtliche Schritte und die Rolle der Eidgenössischen Datenschutzbehörde
Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) hat umgehend eine Taskforce eingesetzt. Doch die Rechtslage ist kompliziert. «Wir können keine Server in Belarus beschlagnahmen», gibt ein Sprecher zu. Immerhin arbeitet die Schweiz mit Europol und Interpol zusammen, um die Zahlungsströme zu verfolgen. Die verräterische Spur: Zahlungen in Bitcoin und Monero, die über eine Krypto-Börse in Zug gewaschen wurden. Das könnte der entscheidende Hebel sein. Gleichzeitig prüft der Bundesrat ein Notfallgesetz, das Provider verpflichtet, den Zugang zu celeb gate cc binnen 24 Stunden zu sperren. Kritiker warnen vor Zensur.
Was Betroffene jetzt tun können – und was nicht
Für die Opfer ist die Situation eine Katastrophe. Die Stiftung «Digitale Selbstverteidigung» rät, sofort alle Passwörter zu ändern und die iCloud-Sicherheit auf «Erweiterter Datenschutz» umzustellen – eine Funktion, die Apple erst seit 2025 in der Schweiz anbietet. Doch viele der geleakten Inhalte sind bereits in Messenger-Gruppen und auf Plattformen wie Telegram gelandet. «Das Internet vergisst nie», sagt ein Medienanwalt lakonisch. Ein Bündner Model hat bereits Klage eingereicht, doch der Prozess zieht sich. Die meisten Betroffenen schweigen – aus Scham oder auf Anraten ihrer PR-Agenturen.
Die grössere Geschichte: Warum 2026 das Jahr der digitalen Enteignung wird
Der Fall celeb gate cc ist nur die Spitze eines Eisbergs. Experten sehen einen alarmierenden Trend: Immer mehr Kriminelle verlagern sich auf die Erpressung mit privaten Daten. Während Firmen längst auf Ransomware-Angriffe vorbereitet sind, stehen Einzelpersonen schutzlos da. Die Schweizer Bevölkerung ist besonders exponiert, weil sie viele Cloud-Dienste nutzt, aber wenig Aufklärung erfährt. «Wir brauchen eine digitale Grundausbildung ab der Primarschule», fordert eine Nationalrätin der Grünen. Bis dahin bleibt nur die bittere Erkenntnis: Jeder Klick kann zur Waffe werden – und celeb gate cc ist der Marktplatz, der davon profitiert.
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