Harriet Herbig-Matten 2026: Vom Netflix-Star Zur Neuen Ikone Der Schweiz

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harriet herbig matten sitzt in einem Café in Zürichs Kreis 4 und lacht. Ihr Blick schweift über die Limmat, während sie von ihrem neuen Leben erzählt – einem Leben, das vor drei Jahren noch unvorstellbar schien. Die Schauspielerin, die 2024 mit „Maxton Hall“ weltweit durch die Decke ging, ist längst mehr als ein deutsches Fernsehgesicht. In der Schweiz hat sie einen Nerv getroffen, der tief sitzt.

Die 28-Jährige hat mittlerweile nicht nur einen Schweizer Pass beantragt, sondern auch ein Penthouse in Zürich-Seefeld bezogen. harriet herbig matten ist mittendrin, zwischen Rösti und Rivella, und die Eidgenossenschaft liegt ihr zu Füssen. Seit ihrem Coup mit der Netflix-Serie, die im Berner Oberland gedreht wurde, gibt es kaum eine Talkshow, die ohne sie auskommt.

Der Umzug nach Zürich: Ein neues Kapitel für Harriet Herbig-Matten

Der Entscheid, München zu verlassen, fiel spontan. „Ich bin mit dem Fahrrad durch Zürich gefahren und dachte: Hier will ich bleiben“, sagt sie. Keine PR-Agentur, kein Management. Einfach ein Bauchgefühl. Die Steuervorteile? Ein netter Nebeneffekt, aber nicht der Hauptgrund. Zürich sei eine Stadt, die nicht piepst, sondern summt. Und genau das brauche sie nach dem Hype.

Ihr neues Domizil ist eine Mischung aus Altbau und brutalistischer Architektur. Die Nachbarn sind diskret, die Bäckerei um die Ecke kennt ihren Lieblingszopf. Harriet Herbig-Matten hat sich bewusst gegen den üblichen Promi-Weg Richtung Los Angeles entschieden. Stattdessen verlegt sie ihr Lebenszentrum in ein Land, das sie als „ehrlich und unaufgeregt“ beschreibt.

Die Netflix-Serie, die die Schweiz erobert: Dreharbeiten im Berner Oberland

„Gletscherblut“ heisst das Projekt, das 2025 für Furore sorgte. Gedreht wurde auf 2’500 Metern Höhe, in Eispalästen und auf verlassenen Alpweiden. Harriet spielt eine Bergführerin, die in einen Kriminalfall verwickelt wird. Die Serie knackte in der Schweiz jede Quote – noch vor „Tatort“ und „Donnschtig-Jass“. Die Kritiker sprachen von einer neuen Ära des Schweizer Serienfernsehens.

Die Dreharbeiten waren brutal. Drei Wochen am Stück nur Schnee, Eis und dünne Luft. „Ich habe nie so fluchreich gefroren“, sagt sie und grinst. Aber genau das habe die Authentizität ausgemacht. Die Zuschauer spürten, dass hier nichts geschummelt wird. Die Krönung: Der Swiss Film Prize für die beste weibliche Hauptrolle ging an Harriet Herbig-Matten. Ein Novum für eine deutsche Schauspielerin.

Harriet Herbig-Matten als Markenbotschafterin: Der Deal mit einer Schweizer Luxusuhrenmarke

Seit Januar 2026 ist sie das Gesicht von „Chronoswiss“. Die Luzerner Manufaktur setzt auf Bodenständigkeit und Präzision – Werte, die Harriet perfekt verkörpert. Die Kampagne zeigt sie im Werkstattkittel, mit einer Uhr am Handgelenk, die mehr kostet als ein Kleinwagen. Der Spot wurde an einem nebligen Morgen am Vierwaldstättersee gedreht. Simpel, aber eindrucksvoll.

Der Deal soll ihr mittlerweile mehr einbringen als ihre Schauspielgagen. Branchenkenner munkeln von einem siebenstelligen Betrag. Für die Marke ist es ein cleverer Schachzug: Harriet Herbig-Matten erreicht genau die junge, urbane Klientel, die sonst Smartwatches bevorzugt. Die ersten Verkaufszahlen geben dem Konzept recht.

Privatleben: Harriet Herbig-Matten und ihr Schweizer Freund – ein Blick hinter die Kulissen

Lange hielt sie ihr Privatleben unter Verschluss. Jetzt zeigt sie sich regelmässig mit dem Zürcher Architekten Lukas Meier. Die beiden lernten sich bei einer Vernissage im Museum für Gestaltung kennen. Er sei der ruhende Pol, sagt sie – jemand, der nicht mit den Augen rollt, wenn sie mal wieder um 4 Uhr morgens vom Set kommt. Ihre Beziehung wirkt ungekünstelt, fast schon langweilig normal.

Gemeinsam sind sie auf dem Gurtenfestival gesichtet worden, an der Street Parade und beim Wandern im Engadin. Harriet Herbig-Matten hat das Schweizerdeutsch noch nicht perfektioniert, aber ihr „Grüezi“ und „Merci“ sitzen. Die Boulevardpresse schreibt von einer baldigen Hochzeit. Auf die Frage reagiert sie mit einem Schulterzucken und einem vielsagenden Lächeln.

Kritikerstimmen: Warum Harriet Herbig-Matten das Schweizer Kino revolutioniert

Die Feuilletons sind sich selten einig. Bei Harriet herrscht jedoch Konsens: Sie bringt eine Frische mit, die dem Schweizer Film lange gefehlt hat. Der Tages-Anzeiger nannte sie kürzlich „eine Naturgewalt mit Diplom“. Die NZZ lobte ihre Fähigkeit, zwischen deutscher Direktheit und Schweizer Zurückhaltung zu vermitteln. Selbst der grantige Kolumnist der Weltwoche verstummte.

Ihre Rollenauswahl ist klug. Sie spielt Frauen, die nicht auf die Hilfe eines Mannes warten. In „Gletscherblut“ rettet sie sich selbst – und das gleich mehrfach. Die Diskussion um weibliche Vorbilder im Schweizer Kino hat durch sie eine neue Dynamik bekommen. Die Quote an Schweizer Filmen mit weiblicher Hauptrolle ist seit 2024 um 40 Prozent gestiegen. Ein Zufall? Wohl kaum.

Harriet Herbig-Matten im Interview: «Die Schweiz hat mein Herz gestohlen»

Wir treffen sie in einem kleinen Tonstudio in Oerlikon. Sie trägt Jeans, einen ausgeleierten Pullover und keine Schminke. Ihr Blick ist klar, die Antworten sitzen. „Die Schweiz hat mich nicht mit Samthandschuhen angefasst, sondern mich einfach machen lassen. Dieses Vertrauen ist selten in der Branche.“ Sie spricht von einem Land, das Qualität nicht deklarieren muss, sondern lebt.

Ihre Lieblingsorte? Der Seepark in Arbon, die Röstigraben-Brücke in Freiburg und ein versteckter Strand in Ascona, den sie nicht verrät. Auf die Frage nach ihrem grössten Fehler sagt sie: „Dass ich zu lange geglaubt habe, ich müsse in Berlin oder Hollywood sein, um relevant zu bleiben.“ Heute reicht ein Blick auf ihr Handy: 23 neue Drehbuchangebote, die meisten davon aus der Schweiz.

Zukunftsprojekte: Was Harriet Herbig-Matten 2027 plant

Die erste eigene Produktionsfirma ist bereits gegründet. „Alpenfilm“ heisst das Label, das sie gemeinsam mit einem Bündner Produzenten aus der Taufe gehoben hat. Der erste Spielfilm wird ein Drama über eine junge Frau, die in den 1930er-Jahren den Gotthard zu Fuss überquert. Harriet führt Regie und spielt die Hauptrolle. Die Dreharbeiten sollen im Frühjahr 2027 beginnen.

Zudem steht ein Theaterprojekt am Schauspielhaus Zürich an. Kein klassisches Stück, sondern eine Mischung aus Performance und Live-Podcast. Harriet Herbig-Matten will Grenzen ausloten, ohne sich zu verzetteln. Sie sagt, sie habe noch nie so klar gewusst, was sie will. Und das will sie in der Schweiz verwirklichen. Die Alpenrepublik darf sich auf eine weitere Dekade mit ihr freuen.

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