Megan Barton Hanson Eröffnet Exklusiven Beauty-Club In Zürich – Und Die Schweiz Ist Gespalten

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megan barton hanson hat die Zürcher Bahnhofstrasse in Aufruhr versetzt. Am Dienstagmorgen, kurz nach neun, standen bereits Dutzende Schaulustige vor dem frisch sanierten Gebäude Nummer 42, wo die britische Reality-TV-Ikone ihre neueste Geschäftsidee vorstellte. Ein Beauty-Club, der mehr verspricht als nur Botox und Filler.

Die Nachricht, dass megan barton hanson persönlich in der Limmatstadt anwesend war, verbreitete sich rasant. Ihr Instagram-Account mit über fünf Millionen Followern zeigte Live-Stories aus dem rosa beleuchteten Foyer – und die Schweiz diskutierte schon am Mittagstisch über den Sinn eines solchen „Luxus-Tempels“ im Herzen der Finanzmetropole.

Der lange Weg von Love Island an die Zürcher Goldküste

2018 wurde sie als Kandidatin der britischen Kuppelshow schlagartig berühmt. Seither hat Megan Barton Hanson ein kleines Imperium aufgebaut: OnlyFans, ein Podcast, Gastauftritte in Talkshows. Dass sie nun ausgerechnet die Schweiz für ihren ersten stationären Beauty-Club wählte, überrascht selbst Branchenkenner. Die Zürcher Adresse sei strategisch gewählt, heisst es aus ihrem Management; die Kaufkraft und die Nähe zu potenziellen Kundinnen aus dem nahen Ausland hätten den Ausschlag gegeben. Ein riskanter Schritt – in einem Land, das sonst eher auf Understatement als auf glitzernde Oberflächen setzt.

Ein Beauty-Konzept, das polarisiert: „Natürlichkeit war gestern“

Im Club werden Behandlungen angeboten, die hierzulande kaum jemand ausspricht: Brazilian Butt Lifts, nicht-chirurgische Nasenkorrekturen, High-Tech-Lasertherapien für die Intimzone. Preise, die in Schweizer Franken schwindelerregend wirken: 2800 Franken für eine einzige Sitzung „Liquid BBL“. Hanson selbst sagt, sie wolle einen Ort schaffen, an dem sich Frauen endlich ohne Scham verschönern könnten. Die Kritik folgte prompt. Ein Zürcher Ethikrat nannte das Konzept „eine Verhöhnung des mühsam erkämpften Body-Positivity-Diskurses“. Andere feiern die Offenheit.

Schweizer Expert:innen warnen vor falschen Schönheitsidealen

Fachleute aus Psychologie und Dermatologie zeigen sich alarmiert. Dr. Barbara Keller, Leiterin des Instituts für Körperbildforschung an der Universität Bern, spricht von einem Rückfall in längst überwunden geglaubte Muster. Die Botschaft, dass man mit 32 Jahren wie ein Instagram-Filter aussehen müsse, sei fatal. Ein Strasseninterview in Zürich-Wiedikon zeigte die gespaltene Stimmung: Eine junge Mutter sagte, sie finde es befreiend, dass jemand öffentlich über Hyaluron und Silikon spreche. Ihr Mann kommentierte trocken, das Ganze sei „ein überteuerter Spuk für gelangweilte Influencer“. Die Debatte ist lanciert.

Der wirtschaftliche Coup: Wie Hanson den Schweizer Markt erobern will

Hinter dem Glamour steckt knallhartes Kalkül. Megan Barton Hanson hat den Club als Membership-Modell konzipiert: Für 590 Franken monatlich erhalten Kundinnen exklusiven Zugang zu Behandlungen, die es sonst nur in London oder Dubai gibt. Die Warteliste für den ersten Monat umfasst bereits über 300 Namen. Ein cleverer Schachzug? Die hiesige Kosmetikbranche beobachtet das Experiment mit Argusaugen. Ein Sprecher der Swiss Aesthetic Society sagte, man sehe das Projekt als Stresstest für die gesamte Branche – und für die Toleranz der Schweizer gegenüber solch expliziter Körperkultivierung.

Megan privat: Ein Blick hinter die Instagram-Fassade

Hanson hat in den vergangenen Jahren zwei turbulente Beziehungen hinter sich, zuletzt mit einem englischen Fussballprofi. Nun kursieren Gerüchte, sie habe eine Zürcher Wohnung gemietet und wolle einen Teil des Jahres vor Ort sein. Ein Foto von ihr am Zürichsee, Kaffee in der Hand, kein Make-up, liess ihre Fans rätseln. Vielleicht ist das der eigentliche Coup: eine Person, die zwischen glitzernder Kunstfigur und verletzlicher Frau pendelt, und die Schweiz als Bühne für den nächsten Karriereakt nutzt.

Ausblick: Weitere Standorte in Genf und Basel geplant?

Schon sickert durch, dass Hanson mit Investor:innen über Dependancen in Genf und Basel verhandelt. Sollte das Zürcher Modell funktionieren, könnte sie innerhalb von zwei Jahren ein schweizweites Netz spannen. Die Regulierungsbehörden beobachten das Vorhaben genau – die Bewilligung für Eingriffe, die nahe an die medizinische Grenze reichen, steht auf dem Prüfstand. Hansons Team bleibt gelassen. Man verweist auf die strengen Schweizer Vorschriften und sagt, man werde sich mustergültig daran halten. Die Langstrasse hat einen neuen Star, und der Rest der Schweiz schaut gebannt zu.

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