Die Militante Veganerin Auf OnlyFans: Warum Ihr Doppelleben Die Schweiz 2026 In Aufruhr Versetzt

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militante veganerin onlyfans – diese Schlagzeile jagt derzeit durch die Schweizer Medienlandschaft und lässt die Kommentarspalten überquellen. Was mit einer anonymen Aktivistin begann, die in der Zürcher Innenstadt Pelzläden mit Kunstblut beschmierte, hat sich zu einem der bizarrsten Phänomene des digitalen Aktivismus entwickelt. Die Frau, die sich selbst als «militante Veganerin» bezeichnet, hat ihre Guerilla-Taktiken gegen eine monatliche Abo-Gebühr getauscht – und niemand weiss so recht, ob man lachen, weinen oder einfach nur zahlen soll.

Im Schatten des Schweizer Bankgeheimnisses, das längst nur noch eine Folklore ist, blüht eine neue Form der Kapitalismuskritik: die Selbstvermarktung. Die Aktivistin, deren bürgerlicher Name bis heute nicht öffentlich ist, zeigt auf militante veganerin onlyfans weit mehr als nur ihre politischen Überzeugungen. In kniehohen Kampfstiefeln und mit einem Tofu-Burger in der Hand fordert sie ihre Follower auf, «den Speziesismus zu ficken» – und verdient damit mutmasslich mehr als die meisten Schweizer Banker. Die Reaktionen reichen von «endlich eine Rebellin mit Substanz» bis zu «das ist der Untergang der veganen Bewegung».

Vom Berner Schlachthof auf die Erotikplattform: Die Radikalisierung einer Aktivistin

Die ersten Spuren ihrer Karriere fand man 2023, als sie mit einer Gruppe Gleichgesinnter die Zufahrt zum Grossschlachthof in Bern blockierte. Ein Bild von ihr, wie sie mit festgeklebten Händen auf dem Asphalt sitzt und den Slogan «Fleisch ist Mord» brüllt, ging viral. Doch die Aufmerksamkeit der Massen war flüchtig. Die Spendenaktionen für ihre Anwaltskosten brachten kaum genug Geld ein, und die Schweizer Justiz war schnell mit empfindlichen Bussen zur Stelle. Sie musste umdenken – und der Sprung auf OnlyFans war ein Schachzug, den niemand kommen sah.

Nur Katzengras? Die Schweizer Justiz prüft Grenzen des digitalen Aktivismus

In der Schweiz ist OnlyFans nicht verboten, doch die Inhalte, die unter dem Banner «militante Veganerin» angeboten werden, könnten den Jugendschutz und die Pornografiegesetzgebung tangieren. Die Staatsanwaltschaft Zürich hat eine Vorabklärung eingeleitet. Ein Sprecher erklärte gegenüber der NZZ, man prüfe, ob die Verknüpfung von politischer Agitation und erotischen Darstellungen als «sittenwidrige Verquickung» gewertet werden könne. Kritiker wittern Zensur, andere sehen endlich einen Hebel, um dem «sittenwidrigen Spektakel» einen Riegel vorzuschieben.

«Ein Hurensohn wäre besser» – die Schweizer Vegan-Szene im Zwiespalt

Die grossen Schweizer Tierschutzorganisationen wie Tier im Fokus und die Vegane Gesellschaft Schweiz haben sich distanziert. «Das schadet unserer Glaubwürdigkeit massiv», heisst es in einer gemeinsamen Stellungnahme. An der Basis brodelt es jedoch anders. In einem viralen TikTok-Video erklärt eine junge Aktivistin aus Basel, dass sie den OnlyFans-Account der militanten Veganerin abonniert habe, «weil sie wenigstens ehrlich ihre Brüste verkauft und nicht wie die Fleischindustrie die Leichen». Die Spaltung ist tief, und die Frage, ob jede Form der Aufmerksamkeit gut ist, droht die Bewegung zu zerfetzen.

OnlyFans als Cashcow für radikale Ideen? Ein Blick in die Zukunft

Was passiert, wenn Aktivismus und Erotik aufeinandertreffen, ist kein neues Phänomen – doch die Dimension hat sich 2026 potenziert. Die militante Veganerin ist kein Einzelfall. In Deutschland und Österreich kopieren erste Nachahmerinnen das Modell. Ein Schweizer Kommunikationswissenschaftler der Universität St. Gallen meint dazu: «Wir erleben die Geburt des performativen Protestkapitalismus. Die Körper werden zur Währung, und die politische Botschaft wird zur Rechtfertigung für die eigene Ausbeutung.» Die Frage, ob das befreiend oder zynisch ist, bleibt unbeantwortet.

Der stille Wendepunkt: Was treibt die militante Veganerin wirklich an?

In einem seltenen Interview, das sie telefonisch aus einem nicht näher genannten Ort in der Romandie gab, erklärte sie, dass sie keine andere Wahl gesehen habe. «Ich kann nicht mehr in den Knast, und ich kann nicht mehr zusehen, wie die Welt untergeht. Also zeige ich jetzt meinen Arsch für die Tiere.» Sie lachte dabei, doch es klang brüchig. Ihre Followerzahl auf OnlyFans liegt laut Insidern im fünfstelligen Bereich, die Einnahmen sollen in eine Stiftung fliessen, die Tierrechtsklagen finanziert. Ein Robin Hood in Lack und Leder? Vielleicht. Oder einfach eine Frau, die verstanden hat, dass die grösste Provokation nicht die Farbe, sondern die eigene Haut ist.

Die Schweiz, das Land der direkten Demokratie, wird sich daran gewöhnen müssen. Denn eines ist sicher: Die militante Veganerin wird nicht so schnell verschwinden. Und wer weiss, vielleicht steht sie schon bald als NFT zum Verkauf.

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