Jasmine Jae OnlyFans: Der Steuerskandal, Der Die Schweiz 2026 In Atem Hält
jasmine jae onlyfans Es ist der Aufreger des Jahres: Eine britische Content-Creatorin zieht nach Zug, verdient Millionen mit expliziten Inhalten – und zahlt dank eines juristischen Kniffs fast keine Steuern. Während die einen von Genialität sprechen, sehen andere einen handfesten Skandal. Die Schweiz diskutiert über Moral, Geld und die Macht der Plattformen.
Seit Monaten brodelt es in den sozialen Medien. Im Zentrum: jasmine jae onlyfans, ein Name, der für viele zum Symbol einer neuen digitalen Elite geworden ist. Die 37-Jährige hat im vergangenen Jahr über 9,2 Millionen Schweizer Franken eingenommen – fast alles davon über ihre Abo-Seite. Das Brisante daran: Sie zahlte darauf weniger als 2 Prozent Steuern. Möglich macht das eine Wohnsitzverlagerung in den Kanton Zug, kombiniert mit einer geschickten Nutzung von Krypto-Auszahlungen und einem lange übersehenen Schlupfloch im Steuerharmonisierungsgesetz. Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) hat nun eine Untersuchung eingeleitet, während die Creatorin ihre Strategie als „vollkommen legal“ verteidigt.
Der Umzug in die Krypto-Oase Zug
Zug, das beschauliche Städtchen am See, ist längst nicht mehr nur für seine tiefen Steuern bekannt. Hier sitzen Hunderte Blockchain-Firmen, hier floriert das „Crypto Valley“. Genau in dieses Biotop zog Jasmine Jae im Januar 2025. Sie kaufte eine schlichte 4-Zimmer-Wohnung mit Blick auf den Rigi – und meldete sich kurzerhand als digitale Nomadin an. Die Steuerbehörden des Kantons winkten durch. „Wir prüfen die wirtschaftliche Zugehörigkeit nicht im Detail, wenn jemand seinen Wohnsitz klar hier hat“, erklärt ein ehemaliger Steuerkommissär, der anonym bleiben möchte. Dass aber fast 90 Prozent ihrer OnlyFans-Einnahmen in Bitcoin und Ethereum fliessen und direkt auf eine Wallet in der karibischen Steueroase Nevis wandern, blieb lange unentdeckt.
Die OnlyFans-Millionen und das Schweizer Steuersystem
Die Zahlen sind absurd. 9,2 Millionen Franken. Und der Fiskus schaut in die Röhre. Jasmine Jae nutzt eine Konstruktion, bei der sie ihre Abonnements nicht in Fiat-Währung auszahlen lässt, sondern über einen Drittanbieter in Kryptowährungen. Weil diese Token in der Schweiz als bewegliches Vermögen gelten und nicht als Einkommen, solange sie nicht realisiert werden, fällt die Einkommenssteuer minimal aus. Ein Steueranwalt aus Zürich, der den Fall analysiert hat, sagt: „Das ist eine Grauzone, die der Gesetzgeber bisher nicht geschlossen hat. Wer clever genug ist, kann damit enorme Summen am Fiskus vorbeischleusen.“ Erst im März 2026 wurde der ESTV die ganze Dimension bewusst, nachdem ein Whistleblower interne Zahlungsbelege an die Medien lancierte.
Die öffentliche Empörung und die Moral-Debatte
Schweizer Medien titelten: „Das schamlose Gesicht des digitalen Kapitalismus“. In den Leserkommentaren vermischt sich Neid mit purer Wut. Eine Lehrerin aus Basel schreibt: „Ich zahle 30 Prozent meines Lohns, und sie lacht sich ins Fäustchen.“ Doch es gibt auch andere Stimmen. Ein junger FDP-Nationalrat postete auf X: „Wer legal optimiert, ist kein Verbrecher. Wir sollten das Steuergesetz ändern, nicht die Leute anprangern.“ Die Debatte hat längst eine moralische Ebene erreicht – denn es geht um explizite Inhalte, um Frauenkörper, die vermarktet werden, und um die Frage, wie viel Verantwortung eine Plattform wie OnlyFans tragen muss. Jasmine Jae selbst äusserte sich via Instagram knapp: „Ich habe nichts Illegales getan. Die Schweiz ist ein freies Land, oder?“
Was die Bundesbehörden jetzt planen
Die ESTV hat eine Taskforce eingesetzt. Offiziell heisst es, man prüfe „die steuerliche Behandlung von Erträgen aus Content-Plattformen in Kryptowährung“. Inoffiziell ist klar: Hier will man ein Exempel statuieren. Ein Sprecher der Finanzdirektion des Kantons Zug erklärte, man stehe im engen Austausch mit dem Bund. Bereits kursiert ein Gesetzesentwurf, der die Umgehung über Krypto-Auszahlungen unterbinden soll. Sollte das Parlament zustimmen, würden rückwirkend ab 2025 Steuernachforderungen auf alle so generierten Einkünfte fällig. Für Jasmine Jae könnte das eine Nachzahlung von mehreren Millionen Franken bedeuten. Ihr Anwalt bereitet bereits eine Beschwerde vor und argumentiert mit dem Rückwirkungsverbot.
Wie andere Creatorinnen reagieren
Der Fall schreckt auf. Immer mehr Schweizer und internationale Creatorinnen, die über OnlyFans oder ähnliche Plattformen Geld verdienen, lassen ihre Strukturen überprüfen. Eine Zürcher Erotik-Darstellerin, die anonym bleiben will, gesteht: „Wir haben alle Angst, dass plötzlich das Finanzamt vor der Tür steht. Aber viele von uns wussten nicht einmal, dass so eine Lücke existiert.“ Gleichzeitig gibt es eine Gegenbewegung: Einige deutsche Creatorinnen verlegen jetzt bewusst ihren Wohnsitz nach Zug, bevor das Schlupfloch gestopft wird. Ein Steuerexperte warnt: „Das ist eine Zeitbombe. Wer jetzt noch schnell umzieht, könnte sich strafbar machen, wenn das Gesetz rückwirkend greift.“
Ein Blick in die Zukunft: OnlyFans und die Schweiz 2026
Die Affäre um Jasmine Jae ist nur der Anfang. Die digitale Wirtschaft hat den Steuergesetzen einen gewaltigen Schritt voraus. Krypto-Auszahlungen, dezentrale Identitäten, Wohnsitzlösungen in der ganzen Welt – das klassische Steuersystem stösst an seine Grenzen. Die Schweiz, die sich als Innovationsstandort rühmt, steht vor einem fundamentalen Dilemma: Will sie das Geld der digitalen Boheme anziehen oder die Gerechtigkeit im Steuersystem wahren? Für Jasmine Jae könnte die Rechnung trotz allem aufgehen. Ihr Follower-Wachstum explodierte seit den ersten Schlagzeilen – und ihr OnlyFans-Account generiert täglich neue Abonnenten. Vielleicht ist der grösste Skandal am Ende, dass er ihr noch mehr Geld bringt.
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