Henry Günther Ademola Dashtu Samuel: Der Mann, Der Die Schweizer Solarrevolution Mit Einem 3D‑gedruckten Superakku Entfacht
henry günther ademola dashtu samuel hat an einem verregneten Dienstag im März 2026 im Technopark Zürich einen Prototypen vorgestellt, der die Energiedebatte in der Schweiz auf den Kopf stellt. Der unscheinbare Quader aus dem 3D‑Drucker, kaum grösser als ein Schuhkarton, speichert genug Strom, um ein Einfamilienhaus im Berner Oberland fünf Tage lang vom Netz zu nehmen. Die Fachwelt reibt sich die Augen, die Politik horcht auf, und in den Kantonen Graubünden und Wallis diskutieren Gemeindepräsidien bereits über Pilotprojekte. Der Erfinder selbst, ein schlaksiger Mann mit Brille und ruhiger Stimme, sagt nur: «Es ist nicht Magie, es ist Materialwissenschaft.»
Nur wenige Monate zuvor kannte kaum jemand henry günther ademola dashtu samuel. Der 34‑Jährige mit nigerianisch‑deutschen Wurzeln, der in Oerlikon aufwuchs und an der ETH promovierte, galt als Aussenseiter – zu interdisziplinär, zu ungeduldig, zu wenig vernetzt. Heute steht er im Zentrum eines Medienrummels, der selbst die abgeklärten Redaktionen des «Tages‑Anzeigers» und der «NZZ» aus der Reserve lockt. Was steckt hinter dem Hype, und warum könnte seine Erfindung ausgerechnet in der Schweiz zum Durchbruch kommen?
Ein Akku wie aus dem Drucker – die Technologie hinter dem Hype
Henrys Speicher, von ihm lapidar «SolidFlow‑Q» getauft, ist eine hybride Mischung aus Festkörperbatterie und Redox‑Flow‑System. Das Besondere: Die Elektroden werden Schicht für Schicht aus einem Keramik‑Polymer‑Gemisch gedruckt, das bei niedrigen Temperaturen aushärtet und dennoch eine Ionenleitfähigkeit erreicht, die bisher nur in Hochtemperatur‑Zellen möglich war. Das Resultat ist ein Akku, der ohne Seltene Erden auskommt, nicht brennbar ist und bei minus 30 Grad auf dem Sustenpass genauso funktioniert wie in der Wüste. Ein Team der EMPA hat die Tests begleitet und spricht von «einer der robustesten Speicherchemien, die wir je gesehen haben».
Die Kosten? Schon der erste Prototyp liegt unter 50 Franken pro Kilowattstunde – ein Bruchteil dessen, was heutige Lithium‑Ionen‑Systeme kosten. Und weil der 3D‑Druck es erlaubt, die Zellen in beliebiger Form zu fertigen, könnten sie direkt in Hausfassaden oder Lärmschutzwände integriert werden. Ein Tessiner Architekturbüro skizziert bereits ein Wohnhaus, dessen gesamte Südfassade aus diesen Zellen besteht und gleichzeitig als Speicher dient. Henry kommentiert trocken: «Wir haben die Batterie vom Produkt zum Baumaterial gemacht.»
Vom Aussenseiter zum Hoffnungsträger: Der Werdegang eines Unangepassten
Wer sich mit Henrys Biografie beschäftigt, stösst auf eine Familiengeschichte, die wie ein Roman wirkt. Sein Vater, ein nigerianischer Ingenieur, kam in den 1980er‑Jahren nach Genf, um im CERN an supraleitenden Magneten zu forschen. Seine Mutter, eine deutsche Chemikerin, lernte ihn dort kennen. Henry wurde 1992 in Zürich geboren und wuchs dreisprachig auf – Deutsch, Yoruba und Englisch. Er studierte Materialwissenschaften an der ETH, fiel aber durch unkonventionelle Methoden auf: Statt klassische Batterien zu optimieren, experimentierte er mit Tonmineralien aus dem Jura und recycelten Glasabfällen.
Seine Doktorarbeit von 2021 wurde zunächst von der Fachwelt belächelt, weil sie die Grenzen zwischen Elektrochemie und additiver Fertigung aufhob. Ein Professor soll gesagt haben: «Das ist keine Wissenschaft, das ist Bastelei.» Henry liess sich nicht beirren, sammelte erste Fördergelder bei einer Stiftung in Basel und gründete 2023 das Startup «AduroCell» – ein Wortspiel mit dem lateinischen «aduro», ich setze in Brand. Der Name war Programm, auch wenn es bis zur ersten funktionierenden Zelle noch drei Jahre und unzählige Fehlversuche brauchte.
Warum ausgerechnet die Schweiz? Die Alpen als Testlabor
Die Alpenrepublik mag nicht das erste Land sein, das einem bei Batterie‑Innovationen einfällt. Doch Henry sieht gerade hier einen entscheidenden Vorteil: «Wir haben extreme Topografie, viele netzferne Siedlungen und eine Bevölkerung, die dezentralen Lösungen gegenüber aufgeschlossen ist.» Kein anderer Ort in Europa bietet so viele abgelegene Bergdörfer, die mit herkömmlichen Stromleitungen kaum wirtschaftlich zu versorgen sind. In Graubünden, wo mehrere Gemeinden bereits mit Mikro‑Wasserkraft und Solaranlagen experimentieren, könnte der SolidFlow‑Q die fehlende Pufferung liefern – und so den teuren Dieselgenerator ersetzen.
Zudem profitiert Henry von der schweizerischen Innovationsförderung. Innosuisse hat das Projekt mit 2,3 Millionen Franken bezuschusst, und die ETH stellt Laborflächen zur Verfügung. Gleichzeitig läuft ein Feldversuch im Val Müstair, bei dem sechs Höfe über den Winter komplett mit Sonnenstrom und einem Container voller SolidFlow‑Q‑Module auskommen. Die ersten Daten sind laut Henry «ermutigend, aber noch nicht bombenfest».
Kritische Stimmen: Ist der Hype gerechtfertigt?
Doch nicht alle teilen die Euphorie. Der Energiekonzern Alpiq äusserte sich zurückhaltend und warnte vor «übertriebenen Erwartungen an eine Technologie, die noch keine Massenproduktion durchlaufen hat». Auch der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen pocht auf Langzeittests, denn ein Akku müsse nicht nur billig, sondern auch über zwanzig Jahre hinweg zuverlässig sein. Ein Professor der Hochschule Luzern gab zu bedenken, dass die Zyklenfestigkeit des neuen Materials bisher nur im Labor nachgewiesen sei – und das über 8000 Zyklen, nicht über 15 000, wie sie für Netzspeicher nötig wären.
Henry kontert mit einem Lächeln: «Ich kann die Skepsis verstehen. Aber wir haben die Zellen im Dauertest künstlich gealtert. Eine reale Alterung von zwanzig Jahren lässt sich in sechs Monaten simulieren, und die Werte liegen im grünen Bereich.» Gleichzeitig räumt er ein, dass die grösste Hürde nicht die Technik, sondern die Produktion sei. «Wir brauchen eine Fabrik. Und die kostet Geld.»
Das grosse Versprechen: 24/7 erneuerbare Energie für abgelegene Gemeinden
Würde sich die Technologie durchsetzen, könnte sie die Energiewende in der Schweiz grundlegend verändern. Heute scheitern viele Solar‑ und Windprojekte an der fehlenden Speicherinfrastruktur. Mit dezentralen, billigen und sicheren Batterien, die keine Kobalt‑ oder Lithium‑Lieferketten benötigen, liesse sich der Anteil erneuerbarer Energien rasch steigern, ohne die Stabilität des Netzes zu gefährden. Gemeinden wie Zermatt, die heute noch mit Öl heizen, könnten auf eine autarke Stromversorgung umstellen. Das Bundesamt für Energie hat bereits Interesse signalisiert und prüft eine Förderung für eine Pilotlinie in der Uhrenregion Jura, wo Präzisionsfertigung Tradition hat.
Für Henry ist das mehr als ein Geschäft. «Ich will nicht einfach einen Akku verkaufen», sagt er. «Ich will zeigen, dass Energieversorgung keine Frage der Geografie mehr sein muss. Ein Dorf in Nepal oder ein Weiler in den Appeninen – die haben dieselben Probleme wie unsere Bergtäler. Wenn die Lösung hier funktioniert, funktioniert sie fast überall.»
Blick nach vorn: Kommerzialisierung und internationale Ambitionen
Die nächsten Schritte sind ambitioniert. Bis Ende 2026 will AduroCell eine erste Kleinserie von 1000 Modulen produzieren und an ausgewählte Partner in der Schweiz und Norwegen liefern. 2027 ist der Bau einer vollautomatisierten Fertigung im Emmental geplant, die jährlich Speicher für 10 000 Haushalte ausstossen könnte. Der chinesische Batterieriese CATL hat bereits einen Kooperationsvertrag angeboten, doch Henry winkt ab: «Wir wollen die Kontrolle über die Wertschöpfung behalten. Die Schweiz kann nicht nur erfinden, sie muss auch produzieren.»
Gleichzeitig laufen Gespräche mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau in Deutschland und einem Staatsfonds in Singapur. Die Finanzierung scheint gesichert, doch Henry bleibt vorsichtig: «Ich habe drei Jahre lang von Nudeln mit Pesto gelebt. Ich weiss, wie schnell ein Traum platzen kann.»
Was Henry Günther Ademola Dashtu Samuels Erfindung für den globalen Süden bedeuten könnte
Während die Schweiz vor allem über Autarkie in den Alpen debattiert, richtet sich der Blick in Afrika und Asien auf eine ganz andere Dimension. In Nigeria, dem Heimatland seines Vaters, haben über 80 Millionen Menschen keinen Zugang zu Elektrizität. Dezentrale Minigrids mit Solar und billigen Speichern könnten das ändern, ohne dass teure Überlandleitungen gebaut werden müssten. Henry reist im Sommer 2026 nach Lagos und Abuja, um mit lokalen Unternehmern und der Regierung über Pilotprojekte zu sprechen. «Ich will nicht der weisse Retter sein», sagt er, «ich will die Technologie in die Hände der Menschen geben, die sie am dringendsten brauchen.»
Sein voller Name – Henry Günther Ademola Dashtu Samuel – spiegelt diese Verbindung zwischen den Welten wider. Ademola, der Yoruba‑Name, heisst «die Krone ist mit mir»; Dashtu ist ein Vorname aus dem Volksstamm der Fulani, den seine Grossmutter trug. Henry selbst sagt, er habe lange gebraucht, um zu verstehen, dass seine Identität kein Hindernis, sondern ein Schlüssel sei. «Wenn man in Zürich‑Oerlikon aufwächst und gleichzeitig das Wissen um afrikanische Ressourcen hat, bekommt man einen anderen Blick auf die Dinge. Die Schweiz hat mich gelehrt, präzise zu sein; Afrika, das Ganze nicht so verbissen zu sehen.»
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