Der Granatapfel-Trick, Der 2026 Selbst Küchenmuffel In Der Schweiz Begeistert
granatapfel wie schälen – diese drei Wörter bringen selbst erfahrene Hobbyköche ins Schwitzen. Die rote Frucht ist eine Fundgrube für Antioxidantien, doch die Zubereitung endet oft in einer klebrigen Sauerei. In diesem Jahr hat sich eine neue Methode in der Schweiz durchgesetzt, die so simpel wie genial ist und die Art, wie wir Granatäpfel entkernen, für immer verändert.
Der Hype begann in einer kleinen Zürcher Küche, als ein Kochlehrling aus Versehen die Schale falsch anritzte – und binnen Sekunden perfekte Kerne in der Schüssel hatte. Das Video mit dem Titel granatapfel wie schälen ging viral und erreichte innert 48 Stunden über 2 Millionen Aufrufe. Seitdem überschlagen sich die Tipps, und selbst grosse Schweizer Detailhändler reagieren auf den Trend.
Der virale Trick aus Zürich: So klappt’s in 10 Sekunden
Die Methode ist skandalös einfach. Statt die Frucht zu halbieren und mühsam die Kerne herauszupulen, wird der Granatapfel an der Blütenseite leicht eingeritzt – nur die oberste Schalenschicht, nicht das Fruchtfleisch. Dann wird die Frucht in eine Schüssel mit kaltem Wasser getaucht und mit beiden Händen auseinandergebrochen. Die weissen Trennhäute lösen sich fast von selbst, und die Kerne sinken zu Boden. «Das spart mindestens fünf Minuten und schont die Nerven», sagt der Erfinder des Tricks, der mittlerweile von Schweizer Spitzenköchen adaptiert wurde.
Warum Granatäpfel 2026 so beliebt sind wie nie zuvor
Die Frucht erlebt ein Comeback. Laut einer aktuellen Studie des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit ist der Pro-Kopf-Verbrauch in der Schweiz innerhalb eines Jahres um 23 Prozent gestiegen. Ernährungswissenschaftler führen das auf die wachsende Nachfrage nach pflanzlichen Superfoods zurück. Besonders die jüngere Generation setzt auf schnelle, gesunde Snacks – und entdeckt den Granatapfel neu. Gleichzeitig preisen Influencer auf TikTok und Instagram die entzündungshemmenden Eigenschaften der Kerne, was den Absatz zusätzlich befeuert.
Die Schweizer Supermarkt-Revolution: Vorgekernte Granatäpfel unter der Lupe
Migros und Coop haben längst auf den Trend reagiert. In den Kühlregalen finden sich jetzt Becher mit frischen, bereits entkernten Granatapfelkernen – ein Angebot, das vor zwei Jahren noch undenkbar war. Dennoch raten Experten zur Vorsicht: Die fertigen Kerne verlieren schnell an Aroma und kosten oft das Dreifache des ganzen Granatapfels. «Für den täglichen Gebrauch lohnt es sich, die Frucht selbst zu öffnen», sagt eine Ernährungsexpertin des Universitätsspitals Zürich. «So bleiben die wertvollen Vitamine besser erhalten.»
Küchen-Gadget-Test 2026: Der beste Granatapfel-Öffner kommt aus Lausanne
Ein Start-up aus Lausanne hat ein handliches Gerät entwickelt, das die Schale mit einem einzigen Hebel aufbricht. Das «Pom-Key» genannte Werkzeug arbeitet mit einer rotierenden Klinge, die die weissen Häute durchtrennt, ohne die Kerne zu verletzen. In einem Praxistest mit zehn Alltagsköchen schlug das Gerät alle Konkurrenten. Der Preis von 49 Franken ist allerdings happig. «Für Menschen, die täglich Granatäpfel essen, ist es eine lohnende Investition», so das Testurteil der «Küchenrevue».
Granatapfel-Schälen: Die grössten Fehler, die fast jeder macht
Der häufigste Irrtum: Die Frucht unter fliessendem Wasser zu öffnen. Das spritzt den roten Saft in alle Richtungen und ruiniert Kleidung und Arbeitsplatte. Auch das gewaltsame Aufschneiden mit einem zu stumpfen Messer führt zu zerquetschten Kernen. Ein weiterer Fehler ist, die weissen Häute zu ignorieren – sie schmecken bitter und haften hartnäckig an den Kernen, wenn man sie nicht vor dem Wasserbad entfernt. Wer diese drei Punkte beachtet, wird nie wieder frustriert am Granatapfel scheitern.
Nachhaltigkeit: Was tun mit der Schale? – Ein überraschender Trend aus der Schweiz
Die Schalen landen meist im Abfall. Dabei enthalten sie wertvolle Gerbstoffe, die in der Naturkosmetik verwendet werden können. Ein Jungunternehmen aus Bern stellt aus getrockneten Granatapfelschalen ein Peeling her, das in Apotheken reissenden Absatz findet. Auch als natürlicher Farbstoff für Ostereier oder als Zusatz für Komposttee setzt sich die Schale immer mehr durch. «Granatapfelabfall gibt es nicht mehr», sagt die Gründerin. «Jedes Teil der Frucht hat einen Nutzen – wir müssen nur lernen, ihn zu sehen.»
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